Content Commerce - Mehr Traffic durch Content der deiner Zielgruppe gefällt

Content Commerce - ein Begriff, der vor allem in der Content-Marketing Szene immer häufiger verwendet wird. 

In diesem Beitrag zeigen wir dir:

  • dass es sich dabei nicht nur um ein weiteres Marketing-Buzzword handelt,
  • 4 Gründe, die für Content Commerce sprechen
  • welche Chancen Content Commerce bietet
  • und was du dafür tun musst.

Über den Autor 

Hi! Ich bin Tobias Brändle, Content Marketing Experte hier in der webstube. Als leidenschaftlicher Marketeer bringe ich verschiedene Ansätze & Methoden aus der Welt des Marketings mit in unsere SEO-Projekte.

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Was ist die Content Commerce?

Content Marketing im E-Commerce ist schon lange nichts Neues mehr. Das zeigt uns auch eine von HubSpot durchgeführte Umfrage aus 2021. 82% der Befragten gaben an, im Unternehmen aktiv Content Marketing zu betreiben. (HubSpot)

Dennoch sieht man häufig den zwar gut gemeinten, aber letzten Endes nichts bringenden Versuch eines Blog-Artikels, bei dem über ein Thema geschrieben wird, welches neulich in der Mittagspause angesprochen wurde. Naja - und genau das ist eben nicht Content Commerce.

Content Commerce ist viel mehr als "einfaches Texten im Blog”. Unserer Meinung nach gehört zu gutem Content Commerce Folgendes:

Eine zielgruppengerechte Ansprache

Dein Content ist das Aushängeschild. Ähnlich wie am Point of Sale möchte der Kunde sich gut beraten fühlen. Er möchte etwas wissen oder etwas kaufen - Sei authentisch, du bist der Experte.

Die Abdeckung der gesamten Customer Journey

Kreiere nicht nur Content der auf den Kauf abzielt. Deine potentiellen Kunden befinden sich in unterschiedlichen Phasen des Kaufprozesses. Durch die Entwicklung einer Customer Journey lassen sich schnell Themen finden die potentielle Probleme lösen und Bedürfnisse befriedigen.

Content Commerce ist der Grund für den Kauf

Content Commerce ist keine reine Werbung. Ähnlich wie für die Berater am Point of Sale geht es hauptsächlich darum, deinen Kunden zu helfen und ihnen Kauf so angenehm wie möglich zu machen. Dein Produkt, deine Marke und die Beratung (egal ob online oder offline), sind Gründe warum sich jemand für dich entscheidet.


Du siehst, das ist alles gar nicht so einfach wie zunächst vielleicht gedacht.

4 Gründe, die für Content Commerce sprechen

Bevor wir genauer drauf eingehen werden, wie gutes Content Commerce gelingen kann, schauen wir uns zunächst einmal 4 Gründe an, warum dieses Thema für E-Commerce Unternehmen immer wichtiger wird.

1. Die Zahl der Online-Käufer bleibt stabil 

80 % der Deutschen zwischen 16 bis 74 Jahren haben bereits einmal online bestellt. Satte 80%! Und die Corona-Pandemie sorgt jetzt auch nicht gerade dafür, dass die Zahl weniger wird. 

Im Jahr 2021 kauften sage und schreibe 49 Millionen Menschen online. Dabei wurden vor allem Produkte aus der Kategorie Kleidung, Schuhe, Accessoires und Sport gekauft. (Statistisches Bundesamt)

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2. Online-Erfahrungen beginnen über die Suchmaschine

Du kennst es wahrscheinlich selber. Bevor du ein neues Produkt kaufst, suchst du zunächst einmal nach Informationen. Und wo machst du das? Höchstwahrscheinlich über eine Suchmaschine

Ob du dabei schon eine konkrete Marke im Kopf hast, nur die Produktkategorie kennst, oder einfach ein Problem hast, das es zu lösen gilt, muss dabei noch nichtmal eine Rolle spielen. Suchmaschinen sind in der Regel der richtige Ansprechpartner.

Fakt ist, 68% der Online-Erfahrungen werden über Suchmaschinen wie Google, Bing oder Ecosia gesammelt. (BrightEdge). Wenn potentielle Kunden also nach einem Produkt suchen (bestenfalls nach deinem Produkt), sorge dafür, dass du auffindbar bist. Durch gutes Content Marketing soll dem Kunden die Kaufentscheidung so einfach wie möglich fallen. 

Immer gut geeignet sind sogenannte Kaufratgeber - und nein nicht die altbekannten SEO-Texte - wir reden von Ratgebern, die einen wirklichen Mehrwert bieten.

Kaufratgeber-earlybird coffee

3. Durch gutes Content Commerce lassen sich Retouren vermeiden

Wie bereits angesprochen, solltest du dir im Klaren sein, dass dein Online-Shop deine Ladenfläche ist. Wenn der Kunde gut beraten wird und ein passendes Produkt findet, ist die Chance recht hoch, dass du dich in Zukunft nicht mit lästigen Retouren auseinandersetzen musst.

Der zweithäufigste Grund für Rücksendungen im E-Commerce sind schlechte Produktbeschreibungen oder eine falsche Erwartungshaltung aufgrund fehlender Informationen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass du dich mehr um die von dir bereitgestellten Informationen auf deiner Webseite kümmern musst. (SaleCycle)

4. David gegen Goliath - Prinzip

Sich gegen Konkurrenten wie Amazon durchzusetzen wird nicht einfach - auch nicht in naher Zukunft. Mal ehrlich, in Sachen Preis, Geschwindigkeit & Kundenservice wird es immer schwieriger gegen diesen Big Player anzukommen.

Content Commerce bietet hier eine echte Chance. Mit Hilfe von Inhalten die wirklich ein Problem lösen, bekommst du nicht nur potentielle Kunden auf deine Webseite, sondern positionierst dich gleichzeitig auch als Problemlöser.

Wenn deine Informationen dann noch sauber und strukturiert aufbereitet sind - Stichwort Content Design - überzeugst du durch Leistung. Und das noch bevor, du dein Produkt überhaupt verkauft hast. Du bleibst im Gedächtnis!

earlybird coffee-blog

Gutes Content Commerce - Ein Beispiel aus der Praxis

fahrrad.de

fahrrad.de, ein Online-Shop für Fahrräder & Zubehör, geht hier mit gutem Beispiel voran. Mit ihrem hauseigenen Ratgeber positionieren sie sich nicht nur als Experten rund ums Thema Fahrrad, sondern sind gleichzeitig auch für mehrere tausend Suchanfragen auf Google zu finden. 

Allein der im Screenshot abgebildete Beitrag rankt für über 200 Keywords und erzeugt einen geschätzten organischen Traffic von über 1000 Suchanfragen im Monat (Quelle: Sistrix)

fahrrad.de blogbeitrag

Besonderes Highlight ist der “Kaufberater E-Bikes”. Hier erhalten die User ganz einfach und ohne viel Aufwand eine erste Kaufempfehlung. Diese ist angepasst an den Zweck (für was soll das E-Bike genutzt werden), die Größe und das Geschlecht des Nutzers. Nach ein paar simplen Klicks erhalten die Nutzer eine erste Empfehlung an unterschiedlichen Fahrrädern angepasst an die bereits beschriebenen Kriterien. Einfacher geht es kaum - und der Mehrwert ist enorm. 

kaufberater-fahrrad.de

Mit Hilfe des Blogs, des Kaufratgebers, sowie vielen andere Features deckt fahrrad.de sämtliche Kaufphasen ihrer aktuellen und zukünftigen Kunden ab und schafft es so für über 300.000 Keywords zu ranken. (Quelle: Sistrix) 

Content-Formate und Kanäle

Textbasierter Content

Geht es um Content Marketing, denkst du wahrscheinlich direkt an die verschiedenen Blogbeiträge, Ratgeber, Glossar-Beiträge, Guides & Co, die du auf Google schon 100-mal gesehen hast. Noch immer sind dies (und das auch völlig zurecht) wertvolle Methoden, um Besucher auf deine Webseite zu bringen und deinen Expertenstatus zu untermauern.

Befasst du dich mit textlichen Inhalten auf den Produktseiten, gilt es Produktbeschreibungen einzubauen, die so gut wie keine Fragen offen lassen. Befasse dich mit deinem Produkt aus Sicht der Konsumenten. Welche Fragen könnten deine Zielkunden beim Bestellvorgang haben? Bei sehr technischen Produkten könnten beispielsweise Anleitungen direkt zum Download angeboten werden.

Auch User Generated Content (z.B. Bewertungen oder Erfahrungsberichte) sind Inhalte, welche sich perfekt auf der Produktseite einbinden lassen. Kundenbewertungen schaffen Vertrauen, erhöhen die Conversion Rate und und gelten daher als wertvolle Entscheidungshilfe für deine Besucher. Und wie wir alle wissen, wirken sich zufriedene Besucher auf deine Google-Rankings aus.

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Audiovisueller Content

Infografiken, How-To-Videos, Bilder, Podcast, Webinare & Co…die Bedeutung von audiovisuellem Content im Internet nahm in den vergangen Jahren deutlich zu. Die Menschen lieben es einfach, auf einfache und/oder unterhaltsame Art & Weise informiert zu werden. Setzt du deinen audiovisuellen Content geschickt ein, so kann er sogar deine textlichen Inhalte unterstützen. Gerade Infografiken bieten sich bei komplexen Themen sehr gut an.

Wie wichtig Video-Content wird, zeigt eine bereits in 2018 durchgeführte Studie von Google. 65% der Befragten nutzen Youtube um nach Hilfe für ein Problem zu suchen. (ThinkGoogle 2018).

Der Trend zum Video-Content ist heute noch stärker zu erkennen als damals. Laut einer Umfrage des Unternehmens Hubspot war 2021 Video-Content die beliebteste Content-Form. (HubSpot)

Überlege dir also unbedingt, wie du audiovisuellen Content in deine Content-Marketing Strategie mit einbinden kannst.


Wie gelingt gutes Content Commerce?

Kenne dein Produkt

Auch wenn es zunächst lächerlich klingt. Unserer Meinung nach ist die Ausgangslage für gutes Content Marketing das Produkt selbst. Wenn du dein Produkt nicht in wenigen Sätzen perfekt erklären kannst, wie sollen es dann andere tun? Sei dir bewusst, dass die Produktbeschreibung essentiell für deine Produktseite ist.

Stell heraus, warum potentielle Kunden dein Produkt kaufen sollten und halte es fest. “Mehrwert bieten” - ist hier das Stichwort. Welchen funktionalen und emotionalen Nutzen bietet dein Produkt?

Finde heraus, wodurch sich dein Produkt vom Wettbewerb unterscheidet. Welche Vorteile bietest du im Vergleich zum Wettbewerb? Für welche Probleme bietest du die passende Lösung. All das sind Überlegungen, die schlussendlich in die Themenfindung mit einfließen. Sei dir dessen bewusst!

Entwicklung einer Buyer PERSONA

Was sich zunächst einmal einfach anhört, ist meistens ganz schön komplex. Es geht dabei nicht darum, dir fiktive Kunden auszudenken. Eine PERSONA ist datenbasiert - sozusagen der Mix zwischen der jetzigen Käuferschaft und der Wunsch-Zielgruppe. Wir dir das gelingt, habe ich dir bereits im Beitrag zur Customer Journey beschrieben. 

Themen finden, die Probleme lösen 

Da du nun weißt, wer deine Zielgruppe ist gilt es nun herauszufinden, was sie beschäftigt. Hier gibt es ganz unterschiedliche Methoden, wie du an Themen gelangst. Zum einen gibt es die Möglichkeit des Brainstormings. Überlege dir, welche einzelnen Phasen deine Kunden durchlaufen und in welcher Phase du als der Beste Ansprechpartner gelten willst.

Mit ordentlich Budget im Hintergrund kannst du natürlich auch Befragungen durchführen. Methoden wie Newsletter-, Social Media-, oder Telefon-Befragungen sind meist sehr effektiv, wenn es darum geht, die passenden Themen & Probleme zu finden.

Was natürlich immer geht, sind Online-Marketing Tools wie answerthepublic.com. Das Tool zeigt dir häufig gestellte Fragen zu dem für dich passenden Keyword. Sehr effektiv, wenn es darum geht schnell passende Themen zu finden. Noch besser geeignet für die Keyword- und Themensuche sind SEO-Tools wie Sistrix, Ahrefs oder Semrush. Im Gegensatz zu answerthepublic.com, sind diese Tools kostenpflichtig.

Keywordrecherche & Googeln sind die Klassiker der Themenfindung. Manchmal kann es wirklich einfach sein. Eine Möglichkeit sind die sogenannten “Related Searches”. Dies sind ähnliche Suchanfragen, die Nutzer bereits zu einem bestimmten hatten. Auch “Google Suggest”, also die Vorschläge die dir Google bietet, wenn du dein Suchbegriff in die Suchfunktion eingibst, kann dir bei der Themenfindung helfen. 

Passende Content-Format finden

Hast du die richtigen Themen bzw. die Probleme deiner Zielgruppe gefunden, gilt es nun diese auch bestmöglichst zu beantworten und abzubilden. 

Wie gesagt, es kommt tatsächlich immer darauf an. Je nach Art der Seite (Produktseite, Blogbeitrag oder Kategorieseite etc.) kann das Content-Format natürlich variieren. Nur weil es in deinem Blog funktioniert, musst du es nicht gleich auf deine Produktseite packen - und andersherum. 


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Ich freue mich auf dich!


Fazit

Das Thema Content Commerce ist für E-Commerce Unternehmen eines der wichtigsten Themen um sich von den großen Big Playern abzuheben. Gutes Content Commerce sorgt zum einen dafür, dass deine Webseite mehr Traffic erhält. Zum anderen dient es aber auch dazu, deinen Kunden ein gutes Gefühl zu geben. Sie fühlen sich auf deiner Webseite gut betreut, finden sich schnell zurecht und können sämtliche Fragen klären. Schlussendlich - und ich denke das kann jeder nachvollziehen - führt das dazu, dass dein Produkt gekauft wird