Customer Journey & SEO

Customer Journey & SEO

Nur, wer schon lange vor Entstehung eines konkreten Kundenbedarfs sichtbar ist, hat die Chance, sich langfristig erfolgreich im Gehirn der Kunden zu positionieren.

Darum ist es wichtig, das Prinzip der Customer Journey zu verstehen und für die eigene Marketing-Maßnahmen umzusetzen.

Langfristige Kundenbindung

Wer bei Kunden schon frühzeitig auf den Plan tritt und hilft, schafft Vertrauen.

Höhere Brand Awareness

In den vielen Phasen einer Entscheidungsfindung sichtbar zu sein, hilft der Bekanntheit des Unternehmens ungemein.

Höhere Conversion Rates

Mit Suchmaschinenoptimierung entlang der Customer Journey können Inhalte immer dann ausgespielt werden, wenn sie gebraucht werden. Dadurch erzielt der optimierte Content langfristig enorm hohe Konversionsraten.

Was ist die Customer Journey?

Der Begriff Customer Journey stammt aus der Marketingwelt und beschreibt die einzelnen Berührungspunkte (Touchpoints), die ein Kunde mit dem Unternehmen hat, bevor er ein Produkt oder eine Dienstleistung kauft. 

Mit Hilfe der Customer Journey sollen sämtliche Berührungspunkte (Touchpoints) zwischen Unternehmen und Kunde identifiziert und strukturiert werden. 

Ziel ist es, den Kunden auf dem gesamten Weg bis hin zum Kauf zu begleiten und an den unterschiedlichen Touchpoints auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen.

Warum passen SEO und Customer Journey zusammen?

Insbesondere in der Suchmaschinenoptimierung ist diese Denke unabdinglich. Denn oftmals suchen Kunden nicht direkt nach einem Produkt oder einer Dienstleistung. Während viele Unternehmen sich darauf fokussieren, mit SEO möglichst viele transaktionale Keywords abzudecken, fängt gute Suchmaschinenoptimierung bereits einige Schritte vorher an.

Machen wir das an einem Beispiel fest: Ein potentieller Kunde möchte ein Fahrrad kaufen und denkt darüber nach, wo er mit seinem neuen Fahrrad fahren könnte. Also sucht er im Internet nach “schönste Radwege Deutschlands”. 

Entsprechend wichtig ist es, bereits hier auf sein Unternehmen (Fahrradhersteller XY) aufmerksam zu machen. Das kann ganz unterschiedlich vonstatten gehen. Beispielsweise könnte das Unternehmen einen eigenen Blogbeiträge zum Thema “schönster Radweg in Deutschland” verfassen oder entsprechendes Videomaterial bereit stellen. 

Noch fernab von jeglicher Transaktion hat das Unternehmen hier das Ziel, den ersten Berührungspunkt zu schaffen. Entsprechend müssen weitere Berührungspunkte gefunden und in einer sogenannten Customer Journey Map abgebildet werden.

Solch ein Vorgehen wirkt sich entsprechend auch auf die SEO-Strategie aus. Die SEO-Strategie ist nur dann erfolgreich, wenn die einzelnen Phasen der Customer Journey berücksichtigt und die entsprechenden Keywords analysiert und kategorisiert werden.

Kurzum: Keine Customer Journey gleicht der anderen und es gibt nicht DIE eine Customer Journey. Kunden können jederzeit abbrechen und wieder einsteigen. Doch gerade deshalb ist es so wichtig, die Abbruch- und Wiedereinstiegspunkte zu identifizieren und zu analysieren. So kann zumindest sichergestellt werden, dass das Unternehmen auch dann präsent ist, wenn der Kunde es sich wieder anders überlegt.